Haltung vom Grünen Baumpython

Der Grüne Baumpython ist eine nachtaktive Würgeschlange deren Lebensraum sich über ganz
Neuguinea und dem Australischem Festland (Cape York ) erstreckt.
Es gibt von diesen Tieren mehrere in der natur vorkommende arten wie: Aru, Sorong, Biak,
Merauke, Wamena, Manokwari usw.
Aber auch Designerzuchten wie: Gläser, Lemontree, High yellow usw.

Bei Temperaturen von 26-30 Grad am Tag, 21-24 Grad bei Nacht, und ca. 80 % Luftfeuchtigkeit fühlen sich diese Schlangen wohl.

Die Beleuchtungsdauer sollte nach dem natürlichen Vorbild 12 Stunden betragen.
Alle Jungschlangen werden einzeln in Aufzucht Becken untergebracht, um eine bessere
Kontrolle über Fütterung, und Kotabgabe zu haben.

Mein persönlicher Ratschlag ist erst wieder zu Füttern, wenn die Kotabgabe erfolgt ist.
Da die ersten Fütterungen unter Umständen nicht immer problemlos verlaufen, gebe ich meine Nachzuchten erst ab, wenn die Tiere das Futter schon mehrmals genommen haben.
Die Luftfeuchtigkeit kann man durch eine Beregnungsanlage, einem Ultraschallvernebler oder durch zweimaliges sprühen von Hand pro Tag leicht erreichen.

Ein weiterer Punkt das Terrarium optisch, aber vor allem klimatisch, zu verbessern ist die Bepflanzung. Zu Gunsten der sterilen Haltung wird das leider von vielen vernachlässigt.
In meinen Terrarien pflanze ich Philodendron, Scindapsus usw.


Bei erreichen der Geschlechtsreife, mit ca. dreieinhalb Jahren, können
die ersten Paarungen erfolgen.

Obwohl ich das ganze Jahr über immer wieder Paarungen beobachten konnte verläuft
bei meinen Tieren die Hauptpaarungszeit von Anfang September bis Ende November.

Nach einer erfolgreichen Befruchtung, und einer Tragzeit von zwei Monaten legt das Weibchen die Eier in einer Nisthöhle ab.

Zwei Monate später, in denen die Eier bebrütet werden, schlüpfen die Jungschlangen.
Ich habe die Erfahrung gemacht dass ein bebrüten im Brutkasten erfolgreicher verläuft,
und eine bessere Kontrolle des Geleges ermöglicht.


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Austrian Captive Bred and Born Snakes